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... Jetzt herrscht fast schon Panikstimmung. Selbst dem spanischen Regierungschef Jose Maria Aznar blieb sein stereotypischer Kommentar «Espanavabien» (Spanien geht es gut) im Mund stecken, als dieneuen Verkaufszahlen für das erste Halbjahr 2002 bekannt gegeben wurden: Der Gesamtmarkt brach um 9,34% auf knapp 693 000 verkaufte Fahrzeuge ein. Allein im Juni fiel das Negativergebnis mit minus 17 1/2 besonders prägnant aus. Nach demersten Schock kamen die vielen Erklärungen: Es sei voraussehbar gewesen, schliesslich stieg derVerkauf im Juni 2001 überdurchschnittlich an, und überhaupt, das sei ja alles nur zyklisch; vier Jahre lang geht es nach oben, einJahr nach unten, und dann wieder nach oben - Hauptsache, der Optimismus bleibt. EXPORTABHÄNGIG Das ist aber zu einfach gedacht. Hinzu kommt nämlich noch, dass Spanien mit über 2,2 Millionen Autos ein grosser Hersteller ist, der knapp 85 % seiner Produktion exportiert. Weil aber auch die anderen europäischenMärkte einbrechen, muss die Produktion der zehn grossen Hersteller zurückgefahren werden, Entlassungen scheinen jetzt unumgänglich. Der eigene Markt sollte aber nicht so wegbrechen, denn Spanien hält weiterhin denRekord mit einem der ältesten Wagenparks Europas und einem statistischen Neuwagenwechselnach 9,2 Jahren. Der Markt muss also noch wachsen, um europäisches Niveau zu erreichen. Laut den jüngsten ...
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