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... ein System sehr billiger Aus tauschteile aufzubauen. So kostete der Aus tauschmotor zum ersten LP 300 nur 98 DM, und der Austauschmotor für den LP 600 kostet mit 198 DM nur 40% vom Austauschmotorpreis des nächstvergleichbaren Wagens. Aus dieser Politik erklärt sich' die Zurück haltung der Lloyd-Werke, bei der im Laufe der Jahre unvermeidlichen Weiterentwicklung des Wagens in großen Schritten vorzugehen. In der Gesamtanlage blieb er überhaupt un verändert, nur zögernd ersetzte man die Holz- Kunstleder-Karosserie durch Blechteile, ver größerte die Motorleistung und verfeinerte Federung und Ausstattung. Daraus ergab sich allerdings, daß der Wa gen in seinen einzelnen Entwicklungsstufen stets noch einige Wünsche offen ließ, wenn '■'Vi Jv-I J man den Maßstab des jeweiligen allgemeinen Standes der Technik und nicht nur den des Vormodells anlegte. Das tat seinen sonstigen Qualitäten keinen Abbruch, mußte aber zu einem Problem werden, sobald gewichtige Konkurrenten in der zunächst vom Lloyd allein beherrschten Klasse auftraten. Diese Konkur renten wuchsen um 1955 in Gestalt der Mobile und des Fiat 600 heran, und man sah sich seit dem bei Lloyd in einen Wettbewerb gezogen, der noch in vollem Gange ist. Schien zunächst der einzige ernsthafte Einwand, die beschei dene Leistung des LP 400, durch den kräftigen Viertaktmotor des LP 600 ...
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