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... wieder passiert nichts. Sie haben nämlich eines vergessen: Bei den 74er Modellen muß man sich an eine ganz bestimmte Reihenfolge halten, sonst geht's nicht. Und es bleibt Ihnen auch nur eines übrig: raus aus dem Wagen und alles wieder von vorne. Erst einsteigen. Dann hinsetzen. Dann anschnallen. Und erst dann den Zündschlüssel umdrehen. Jetzt springt der Wagen an. Das sollte der NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), der amerikanischen Sicherheitsbehörde, eigentlich genügen. Mit diesem sogenannten Interlocfe-System, der Koppelung von Sicherheitsgurt und Zündung, sollte ein nichtangeschnallter Fahrer gar nicht mehr unterwegs sein können. Aber der Sicherheitsbehörde ist auch das noch nicht sicher genug. Schließlich muß ja auch beim Interlock der Fahrer aktiv werden, um sich zu schützen. Auf den Selbsterhaltungstrieb der Autofahrer aber ist in den USA kaum mehr zu rechnen als in Europa: Nur 20—30% der Fahrer legten bisher Hüftgurte an, und bei 3-Punkt-Gurten waren es noch weniger. Kein Wunder, daß viele Leute, die den Gurt »unbequem« oder »unsportlich« finden, darauf aus sind, das Interlock- System zu überlisten. Und das ist weiterhin möglich. Denn der Kontakt schließt sich, sobald das Gurtschloß einschnappt — egal, ob man den Gurt vor oder hinter dem Körper vorbeiführt. Immer wieder verschoben Nicht zuletzt ...
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