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... gerade erst vor einer Stunde, überfliegt die Kunstflugstaffel »Frecce Tricolori« die Viale Venezia – ein spektakulärer Moment. Wenn jetzt vor uns die Startflagge gehoben wird, ist das wie der Höhepunkt eines langen Crescendo! »Buona Corsa« höre ich noch vom Starter und dann die ersten Ansagen meines Beifahrers, die mich die nächsten 4 Tage ständig begleiten sollen. Es geht noch einmal durch Brescia, bevor wir die Stadt, an der Piazza della Vittoria und dem Mueso Mille Miglia vorbei, verlassen. Schnell lassen wir die Stadt hinter uns, es geht auf einer nicht sonderlich aufregenden Landstraße Richtung Desenzano und Sirmione am Gardasee – die innere Anspannung lässt nach. Aber nicht lange, denn ich realisiere, dass nicht nur der Abstand zu der 192 vor uns immer größer wird, sondern wir auch von Autos überholt werden, die lange nach uns gestartet sind. Ich muss es irgendwo verpasst haben, dass die Verkehrsregeln für MM Teilnehmer offiziell aufgehoben wurden! Ständig tauchen die hellblauen Motorräder der Polizeieskorte neben uns auf und schaffen auf den zweispurigen Landstraßen eine dritte Spur. Rote Ampeln, Kreisverkehre – alles kein Grund mehr, den Fuß vom Gas zu nehmen. Wer sich an Baustellen oder Kreuzungen in die korrekte Spur einordnet, fährt die Mille Miglia ganz offensichtlich zum ersten Mal. Das will ich mir aber nicht anmerken lassen! ...
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