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... Silverstone damals anbot. Der 3,7 Liter große Vollalu-Motor aus der Feder von Tadek Marek hat so viel Drehmoment, dass 2 VEV ohne das kleinste Mucken aus der Boxengasse loszieht. Die zwölf Zündkerzen werden von zwei Verteilern bedient, und dank der von 9,0 auf 9,7:1 erhöhten Verdichtung stieg die Leistung gegenüber dem normalen DB4 von 302 auf 314 PS. Was aber noch mehr zählt: Auch in den unteren Gängen zieht der Motor tadellos durch, höchstens die kurzzeitige Überflutung des vorderen der drei Vergaser sorgt für ein kurzzeitiges Verschlucken. Während wir zunächst einige Carto-Car-Aufnahmen anfertigten, achte ich darauf, den Motor immer schön auf Drehzahl und so die Ansaugwege freizuhalten. Doch nun bin ich allein mit diesem unfassbar wertvollen Juwel auf dem geheiligten Asphalt von Goodwood. Ich halte die Drosselklappen offen und der Motor zieht sauber durch, nimmt sich derweil, wenn ich der rasant fallenden Anzeigenadel glauben darf, reichlich Benzin zur Brust. Je höher die Drehzahlen, desto kräftiger die Reaktion. Ich muss mich zügeln, nicht über das Speedlimit hinauszugehen, ab dem die Bonhams Versicherung nicht mehr zahlt. Und das fällt mir schwer, sehr schwer. Denn 2 VEV hat so viel Drehmoment, reagiert so blitzschnell auf Gaspedalbefehle und wirkt so frei von jeglichem Ballast, dass ich mich schon auf dem Weg zu jenen 245 km/h wähne, die ...
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