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... 4 zierte ein Lagonda T2 Compressor aus dem Jahr 1930 – ein Auto, das früher Leslie Hawthorn gehörte, dem Vater von Mike Hawthorn, Formel- 1-Weltmeister 1958 (und Verursacher der Le-Mans-Katastrophe von 1955). Die Teilnehmer kamen vorwiegend aus Österreich und Deutschland, je ein Team aus Italien, Schweden und der Schweiz. »Wir wollen die Saalbach-Classic bei jeweils maximal 80 Autos deckeln. Wir sind lieber klein und fein, legen keinen Wert auf Schicki- Micki und haben dafür schöne Autos mit netten Besatzungen am Start«, schildert Walter Zipser, »Allround-Verantwortlicher« der Saalbach-Classic, die Absichten des Veranstalters. Los gings am Donnerstag gegen Abend mit einer »Warmfahr-Etappe« von einigen wenigen Kilometern mit fünf Schlauchwertungsprüfungen, die zu einem Bergrestaurant mit offizieller Begrüssung durch Walter Röhrl und zum Abendessen führte. Kurz nach dem Beginn der Rallye war das Feld der Vorkriegsautos bereits ein wenig ausgedünnt: ein Alvis Eagle musste die Waffen strecken, der Starter war defekt. Ein Alvis Speed 20 kam frisch von der Revision, trotzdem streikte der Motor nach wenigen Kilometern. Nach dem kurzen »Warmfahren« (das in einem veritablen hochalpinen Unwetter mit Sturmböen und Regen endete) folgte am Freitag die Königsetappe: Der Grossglockner war zweimal zu bezwingen. 2504 Höhenmeter sind nicht ohne – ...
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