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... doch zum Rennsporteinsatz kamen diese Wagen nicht. Denn ganz im Gegensatz zu seinem berühmten Vorfahren, lässt sich der GTO von heute mit Vorliebe in Ausstellungsräumen bewundern. Über die erzielbaren Leistungen kursieren deshalb auch jetzt noch, lange nachdem die Produktion dieses ursprünglich rund 200 000 Franken kostenden Supersportwagens mit 400pferdigem Doppelturbo- V8-Motor ausgelaufen ist, vorwiegend unbestätigte Gerüchte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, rückten wir darum dem GTO mit Messrad und Elektronik zu Leibe. Was schneller gesagt als getan ist. Der GTO stellt im Grunde genommen eine Weiterentwicklung des seit mehr als zehn Jahren gebauten 308/328 GTB dar und debütierte anlässlich des Genfer Automobilsalons von 1984. Gegenüber dem GTB ist aber der von 2927 auf 2855 cm3 verkleinerte V8-Motor nicht quer, sondern längs zur Fahrtrichtung, vor der angetriebenen Hinterachse, eingebaut. Mittels zweier japanischer IHI-Turbolader werden aus dem 7,6:1 verdichteten Leichtmetall-V8 mit insgesamt 32 Ventilen 400 PS bei knapp 7000/min herausgepresst; das Drehmoment erreicht seinen Bestwert von 50,6 mkp bereits bei 3800/min. Viel Leistung und Drehmoment also für einen rund 1,3 Tonnen schweren Sportzweisitzer, dessen dünnwandige Karosseriehaut zwecks Gewichtsminimierung aus Kunststoff besteht. Erster Versuch Bereits im vergangenen Herbst ...
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