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... werden. Mit einem Mitteldruck von 36 bar erreicht die Beanspruchung des Triebwerks beachtliche Flöhen (Tabelle Bild 10). Dl« Motorenmechanik Hatte Dr. G. Fränkle die Thermodynamik eingehend geschildert, so beschäftigte sich H. W. Buhl von Mercedes-Benz mit der arg geforderten Motormechanik der Fahrzeuge. Besonders im brennraumnahenTeil des Motors konnten neue Techniken und Materialien auf ihre Eigenschaften geprüft werden. An Pleuel und Kurbelgehäusen auftretende Schwachstellen Messen sich durch Verbesserung der Gestaltfestigkeiten ausräumen. Neue Kompressionsringe,'Dichtungen, Mischkeramiken und shakergekühlte Kolbenkonnten erprobt werden. Neuentwickelte Lager mit direkt aufStahlstützschalen aufgetragenen Gleitschichten bewiesen die Richtigkeit dieses Konzepts,ebenso auch Stahlstössel mit hohlem Schaft. Pumpenantrieb,Befestigung und Einspritzleitungen mussten, wegen der Erhöhung der Einspritzdrücke um das Dreifache, neu gestaltetwerden. Auch die Motorkühlung sowie die Schmierungmachten ein Neuüberdenken unumgänglich. Alle Motoren konnten die Renneinsätze schadenfrei überstehen, wobei natürlich die vollen Nennleistungen nur kurzzeitig, beim Start und Beschleunigen, gefahren werden. Sehr interessante Erkenntnisse ergaben sich am Kurbelgehäuse, das - in seiner ursprünglichen Form belassen - Risse bekam. ...
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