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... höhere Prämien zahlen müssen, als schwache Privatfahrzeuge. Auch bei der Lebensversicherung haben wir ja eine derartige Verfeinerung dergestalt, daß nichtgesunde Menschen das höhere Risiko durch höhere Prämien ausgleichen müssen. Die Unfallgefahr beim Kraftwagen, Kraftrad, ebenso beim Reittier und beim Pferdefuhrwerk liegt aber nicht allein in der Pferdestärke oder sonstigen Beschaffenheit des Fahrzeuges, sondern ganz wesentlich im Lenker begründet. Es gibt bei allen Fahrzeugen Lenker, welche ausgesprochene Leichtfüße oder Pechvögel sind und sehr häufig kleines oder größeres Unheil anrichten. Ist es nun gerecht, den vorsichtigen Fahrer, der sein Lebtag nichts anrichtet, dieser Leichtfüße oder Pechvögel wegen höhere Prämien zahlen zu lassen? Wäre es nicht viel richtiger, den Prämienbetrag mit einer Zahl zu multiplizieren, die die Zahl der Unfälle oder ein Tausendstel oder ein Zehntausendstel des Gesamtbetrages darstellt, für die der Versicherte die Versicherung bereits belastet hat. Dann würden die Pechvögel und Leichtfüße in dem Maße immer höhere Prämien bezahlen müssen, als sie Unheil angerichtet haben und wären dann zur Sicherung des Straßenverkehrs gezwungen, entweder so hohe Prämien zu bezahlen, daß sie tatsächlich für den von ihnen angerichteten Schaden selbst aufkommen oder das Lenken von Pferden oder Kraftwagen wirtschaftlich gezwungen ...
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