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... von Ersatzund mechanischen Teilen, um einen weiteren Royale aufbauen zu las sen. Zugegeben, beim Motor handelle es sich um eine Eisenbahnversion, aber dieser Umstand verfeinerte nur die Per fektion. Und so entschloss sich Mon sieur Fritz, einen siebten Royale bauen und gleichzeitig den göttlichen Esders- Roadster Wiederaufleben zu lassen, da bei solch grandiosen Projekten nicht von einer «Replika» gesprochen werden konnte. Paul Bracq wurde das Privileg zuteil, die Karosserie neu entwerfen zu dürfen. Und er muss sich dabei gefühlt haben wie Viollei le Duc, der nach der Franzö sischen Revolution den ehrenvollen Auftrag erhalten hatte, die «Notre Da me» zu rekonstruieren. Die Gebrüder Schlumpf verfügten über kein weiteres Royale-Chassis. Aber mit zwei kompletten Wagen dieses Typs in ihrer Sammlung war das Herstellen ei nes Duplikats — wir wollen es Chassis Nr. 41111 «bis» nennen — keine Hexerei. Wann genau mit diesen Arbeiten begon nen wurde, ist nicht bekannt; uns soll «in den späten sechziger Jahren» genü gen. Die Holzkonslruktion für die Ka rosserie wurde von Schlumpfs Vorarbei ter angefertigt; auch die einzigartigen Kotflügel entstanden in eigener Regie. Es waren zeitraubende Arbeiten, die aber mit dem «Geschehen 1976/77» ihr plötzliches Ende fanden: Die Schlumpf- Sammlung war vom Personal «über nommen» worden; die Gebrüder Schlumpf begaben sich in ihr Basler Exil. ...
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