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... motor -sport KRITIK WIR FUHREN: NSU-FIAT EUROPA Die Firma Fiat zeichnet sich durch eine zähe Beharrlichkeit, eine abwehrende Haltung gegen jede größere Änderung aus, die in vielem an das Volkswagenwerk erinnert - nur stützt sich Fiat auf ein viel breiteres Programm und kann darum mit noch weit geringerem Risiko die in einem seit langer Zeit gebauten Modell liegenden geschäftli chen Möglichkeiten bis zum letzten Rest aus schöpfen. Wenn der 1100 sich einmal nicht mehr ver kauft - was macht es? Man hat den 600 (der nun ein 800 ist), und man hat den 1300, vom 500, 1800 und 2300 gar nicht zu reden. Und man verbirgt hinter der hohlen Hand einen neuen 1000, den man jederzeit ans Licht der Öffentlichkeit schlüpfen lassen kann. Die Strategen in der Fiat-Zentrale am Turiner Corso Marconi würden es sich nicht im Traum einfallen lassen, mit einem neuen Mo dell zu kommen, solange nichts dagegen spricht, noch das alte zu verkaufen. Hektische Neuerungssucht liegt ihnen fern. Und darum haben siie sich im vorigen Jahr entschlossen, den alten 1100 (ein „Nuovo Millecento' war er im Jahr 1953!) wieder einmal neu aufzu putzen. Simca 1000, Renault R 8, Opel Kadett, Ford 12 M — na und? Kein Grund zur Auf regung, der 1100 ist noch gut genug, um gegen diese Konkurrenten anzutreten! Er soll unter ihnen seinen zehnten Geburtstag feiern. Zu diesem Zweck wurde ...
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