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... spielt die „geschlossene" Landschaft der Eifelberge auch eine Rolle, die den Rennkurs von der Außenwelt abschließt und alles zu einer „Familie" werden läßt. Ja, auch der Rennfahrer braucht seine Zuschauer, jene Menschen an der Strecke, die mit i h m leben. Und was sie vielleicht noch enger zusammenschließt, ist das Wissen um die Gefahr, die in diesem Sport ja nun einmal vorhandenist und ständig in tausend Situationen gegenwärtig wird. Nicht die Gefahr als Sensation, sondern die Beherr schung der Gefahr durch den Mann im Sattel und den am Steuer. Das alles schmiedet aneinander, schmiedet sie zusammen, die Menschen auf und die a n der Rennstrecke. Es gibt für den Akteur nichts Schöneres als das Fühlen dieses Zusammenseins mit dem Zuschauer in den Momenten höchsten Kampfes, dieses Überspringen des zündenden Funkens, dieses Empfinden (denn man kann es ja nur empfinden), das unerhörter An sporn ist. Aber es liegt auch darin eine Gefahr, eine solche für den Zuschauer, die nämlich, daß er, s o begeistert, jene Gefahren, die ihn bedrohen können, verkennt. Wie oft erleben wir es, daß trotz aller Warnungen, trotz aller Absperrmaßnahmen gerade jene gefährlichen (für Fahrer und Zuschauer gleich gefährlichen) Außenseiten der Kurven belagert werden, wenn die Kampfmomente ihren Höhepunkt erreicht haben, obgleich bei ruhiger Überlegung jeder den ...
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