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... die Kommission mit ihren Vorstellungen durchsetzt - bis zu 22 Cent pro Liter, schätzen Experten. In Zeiten hoher Spritpreise ist dieser Vorstoß mehr als kontraproduktiv. Gerade versucht man, die Gier der Mineralölkonzerne zu stoppen, da fordert die Kommis sion den radikalen Systemwechsel - schlechtes Timing. Das Ganze ist Wasser auf die Mühlen der Ölmultis: Sie können jetzt noch bequemer mit den Fingern auf die Politiker zeigen und die hohen Steuern anprangern. Auch wenn die Brüsseler Bemühungen um mehr Ge rechtigkeit begrüßenswert sind - bei der Dieselsteuer betreiben die Eurokraten eine unnötige Prinzipien reiterei. Denn ein Selbstzünder verbraucht auf dersel ben Fahrstrecke weniger und stößt somit insgesamt auch weniger C02 aus als ein Benziner. Ein Beispiel: Ein VW Golf leistet als 1.2 TSI wie auch als 1.6 TDI105 PS. Der TSI verbraucht 5,7 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer - macht 134 Gramm C02 pro Kilometer. Der TDI begnügt sich dagegen mit nur 4,5 Liter Diesel sowie 119 Gramm C02 pro Kilometer. Die ungleiche Besteuerung von Diesel und Benzin ist der EU-Kommission ein Dorn im Auge. In der Theorie nach vollziehbar, doch eine Änderung bringt nur Probleme, meint Henning Busse. Das berücksichtigen die Steuerpläne nicht, auch nicht die Auswirkungen auf Ökonomie und Mobilität. Bleiben wir beim Beispiel Golf. Bisher rechnet sich der Selbstzünder bei ...
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