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... wird es nie Volksgut werden. Herr Ing. Noll sucht neue Bahnen zu weisen, bleibt aber doch wieder am alten Zopfe hängen, indem er zwar wichtige und recht anerkennenswerte Verbesserungen vorschlägt, aber doch über die Hauptsache nicht hinwegzukommen scheint, — Rahmen aus Stahlblech, Hebel anstatt Bowdenzug mögen nur zu empfehlen sein; aber eine Federung wird ein Motorfahrer, der sie einmal besessen hat, nicht wieder vermissen wollen. Starke Pneus und gute Sättel werden keinen hinreichenden Ersatz bieten. Was in bezug auf Sturzund Gleitgefahr angeführt wird, „niedere Schwerpunktverlegung", mag seine Geltung haben; viele Motorfahrer sind längst weiter gegangen und helfen diesem Grundübel ab durch ein drittes Rad, indem sie entweder zwei Räder „vorstecken" oder mit ,,Beiwagen" fahren. Man macht damit so gute Erfahrungen, daß der, welcher einmal daran gewöhnt ist, nicht mehr anders fahren will. Ob sich die Verwendung von 24zölligen Rädern empfiehlt oder nicht, will ich gerne Fachleuten zur Entscheidung überlassen. Vielleicht darf aber darauf hingewiesen werden, daß man in Fachzeitschriften gewöhnlich davon abrät, ja daß moderne Fabriken (NSU), auch amerikanische, sogar über das normale 26zöllige Rad hinausgehen und 28zöllige anwenden. So gut schließlich Räder aus gepreßten Stahlblechteilen sein jnögen, mag es vielleicht doch ...
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