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... aus, doch damit war dasProblem nicht gelöst. Für den Alltagsbetrieb mit Pendlerverkehr, Stop and Go, Stadt und Stau, ist nicht Leistung per segefragt, sondern Elastizität, ruhiger Leerlauf, reduzierter Verbrauch und möglichst sauberes Abgas, Forderungen, die sichgegenseitig auszuschliessen schienen. Gefragt ist in unserenTagen der Motor mit zwei unterschiedlichen Charakterbildern: dem des Drosselmotors,der seine sanfte Kraft aus einem grosszügigen Hubraum schöpftund der Sportler mit tüchtig Leistung zum Beschleunigenund unermüdlichem Muskel für flottes Reisetempo. Erstaunlich lange haben sich die Motorenbauer wenig umden Zusammenhang der Öffnungsund Schliesszeiten derVentile mit den Gasströmungen in den Saugund Auspuffkanä-len gekümmert. So lange die Motoren nur auf Nenndrehzahlen unter 2000/min kamen,mochte es ausreichen, wenn das Einlassventil öffnete, sobald sich der Kolben zum Saugtaktauf den Weg nach unten machte und wieder schloss, sobald der untere Totpunkt überwundenwar und der Kolben zum Kompressionstakt aufstieg. Die Zukunft gehörte dem Schnellläufer, dessen Leistungsgrenzedurch die Pumpzeiten für den Gaswechsel gesetzt wurde. Erst zu Beginn der dreissiger Jahre lässt sich im Motorenbau ein Trend erkennen, das Stakkato der durch Öffnen und Schliessen der Ventile angeregten Schwingungen der Gassäule Nockenwelle im Visier Die Kontur der Nocken ...
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