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... 100 (siehe Tabelle) zei gen - zu den temperamentvollen Vertretern ihrer Klasse. Bis in den Geschwindigkeitsbereich von 130 km/h gelingt es dem Volvo, mit dem 230 E Schritt zu halten. Ab diesem Tempo kann der stärkere Mercedes die aerodynamischen Vorzüge sei ner Karosserie voll ausspielen und eilt dem schwerfälligeren Volvo deutlich davon. Wie sich Mehrlei stung und Aerodynamik-Vorteile in der Praxis auswirken, zeigt der Ver gleich der Höchstgeschwindigkei ten: Der Volvo 740 schafft 184 km/h, der Mercedes 230 E läuft beachtli che 208 km/h. Beide Limousinen er reichen ihre Höchstgeschwindigkeit zwar jeweils in der vierten Fahrstu fe, doch kommt der 230 E im Fünf ten über die 200 km/h-Schwelle. Keine der beiden Limousinen ist auf hohe Drehzahlen angewiesen, wenn es flott vorangehen soll, denn die Durchzugskraft der Einspritz-Triebwerke läßt keine Wünsche offen. Die drehmomentstarke Mercedes- Maschine tritt spontan an und ver mittelt das subjektive Gefühl, der 230 E sei dem 740 in der Elastizität leicht überlegen. Die Meßwerte sprechen allerdings eine andere Sprache: Der geringfügig kürzer übersetzte Volvo, dessen Vierzylinder im unteren und mittle ren Bereich mehr in seinem Element ist als bei hohen Drehzah len, beschleunigt im gro ßen Gang von Tempo 60 auf Tempo 120 gut vier Se kunden schneller als der Mercedes. Hebel sind praktisch ...
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