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... dem fliegenden Mantuaner 30 Sekunden ab und erwarb sich danach den Ruf eines »Nebelmeisters«. Gut 32 Jahre später stehen die 20 Starter zum GP von Deutschland vor einem ähnlichen Szenario. Doch gibt es weder – wie heute – einen Charlie Whiting, der sich für ihre Belange einsetzt – noch ein Safety Car, das die Meute so lange um die Strecke führt, bis die Ideallinie trocken wird und sich der Nebel vielleicht lichtet. Obwohl kein Fernseh-Diktat droht, wird der Start nur kurz verschoben. »Wir sind hier nicht in Indianapolis« (wo bei Regen nicht gefahren wird), entgegnet der knorrige Teamchef und Ex-Holzhändler Ken Tyrrell seinem schon damals sicherheitsbewussten Nummereins-Piloten Jackie Stewart. Außerdem würden ja 250.000 Zuschauer warten. Der tut, wie ihm geheißen, und steigt in seinen blauen Matra MS 10, der nach einem verpatzten Training nur in der dritten Reihe parkt. Vorne stehen die beiden Ferrari von Jacky Ickx (jüngster Fahrer, der je eine Poleposition errang) und Chris Amon zusammen mit Jochen Rindt (Brabham), dahinter in Reihe zwei Graham Hill (Lotus) und Vic Elford (Cooper- BRM). Man startet noch im 3-2-3-Schema, auch dies heute unvorstellbar. Doch schon beim Start zu den 14 Runden macht der Schotte sofort alles richtig. Auf dem im Vergleich zur asphaltierten Piste griffigeren Betonbelag des Boxenvorplatzes – damals noch nicht durch Leitplanken ...
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