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... sicher, ob ich Dir da wirklich helfen kann. Denn das eine oder andere Helferlein im Auto genieße ich schon (O. K., den Gurt kriege ich noch selbst ...). Und bei drögen 120 auf der Schweizer Autobahn neulich war es schon toll, dass mein Auto fast von alleine fuhr: Abstands-Radar für die Geschwindigkeit. Lane Assist lenkt alleine, wenn Gefahr droht, über den Mittelstreifen zu kommen. Nebenbei konnte ich entspannt ein wenig das Auto aufräumen, die Mittelkonsole abstauben und dank Siri ein paar E-Mails schreiben. Auf der anderen Seite: Kann es sein, dass uns die Autohersteller mit diesem Zeug den Zustand der Entmündigung, in den wir durch Gesetze und Sicherheitsvorschriften versetzt wurden, nur ein wenig angenehmer gestalten wollen? Damit wir nicht merken, wie sehr man uns gängelt? Mit Fahren hat das zugegebenermaßen nicht mehr viel zu tun. Und entsprechend langweilig empfinde ich immer mehr neue Autos. Viele davon sind so perfekt, dass schon große Gefahr besteht, mit Freude auf den Zug umzusteigen! Unsere englischen Kollegen von Top Gear haben es einmal auf den Punkt gebracht, als sie sich fragten, warum der neue Lamborghini nicht mehr so gut ist wie der alte: »Der Grund ist ganz einfach, dass er dir nicht mehr in jeder Kurve sagt: I’ll kill you!« Werden wir also zwangsweise perfektioniert – auf der Strecke bleibt die Freude am Fahren? Kann ...
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