Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Dreharbeiten verkaufte die Produktionsfirma den 917-022 an Brian Redman, von dem Richard Attwood das Auto 1975 kaufte. Attwood verpasste ihm die rotweiße Lackierung seines Siegerautos (gestellt von der Porsche KG Salzburg). Bevor er das Auto 1999 bei einer Auktion anbot, ließ er es umlackieren – allerdings im Design des Gulf- Porsche Nr. 20 (!). Nicht nur die Startnummern der drei Le-Mans-Gulf-Autos unterschieden sich, auch der orangefarbene Streifen verlief bei jedem anders. Der 917-024 ging nach der Filmproduktion zurück zu Jo Siffert, der Monate später bei einem Rennen in Brands Hatch ums Leben kam. Sein 917 führte den Leichenzug durch die von unzähligen Trauernden gesäumten Straßen Fribourgs an, über der Lackierung lag eine schwarze Schärpe. Einige Jahre später verkaufte Sifferts Witwe das Auto an Claude Prieur, der es in einem Schuppen bei Paris lagerte. Was Prieur mit dem 024 vorhatte, ist unbekannt. »Das Gerücht, dass bei Paris ein 917 ohne Motor steht«, er innert sich Uwe Meissner aus Langenfeld bei Düsseldorf, »kursierte seit Anfang der 90er-Jahre. Problematisch war, dass der Besitzer schon länger schwer krank war – Demenz; auch mit lichten Momenten, aber vieles blieb unklar. Es zog sich hin, bis sein Sohn darüber verfügen konnte und mir anbot, das Auto zu begutachten.« Der Wagen hatte keinen Motor aber noch sein Getriebe – und die ...
Kommentare