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... mit Schweizer Armeetaschenmesser. Text und Bilder: Peter Germann Z ur Legende wurde Schuco danach mit dem Bau von Modellautos. Der mittlerweile 64-jährige Heinrich Müller erstellte 1952 einen 13000-Quadratmeter-Fa brikneubau. Mit 800 Beschäftigten war Schuco damals der grösste Hersteller in der Spielwaren hochburg Nürnberg. Im Jahr 1958 jedoch verstarb Heinrich Müller, und in der darauf folgenden Zeit stellte sich immer mehr heraus, dass das Firmenkonzept ausschliesslich auf Müllers Ideenreichtum und Innovationskraft aufgebaut gewesen war. Eine Weile konnte man von den Erfindungen und Entwicklungen des Firmengründers noch ganz gut existieren, doch langsam, aber stetig ging es bergab. Die Entwicklungsund Pro duktionskosten für die technisch aufwändigen Spie lzeuge stiegen stetig, und die Mitbewerber boten billigere Produkte aus einem neuen und leichter zu verarbeitenden Material. 1969 wurde die Fertigung von Blechspielzeug grösstenteils eingestellt, und man begann, dem allgemeinen Trend fol gend, Kunststoffmodelle zu fertigen. 1974 bekam Schuco erstmals ernste Liquiditätsprobleme; 1976 musste man Konkurs anmelden. Nachdem die Firma 1977 von der briti schen DeM übernommen worden war, kaufte sie 1980 der einst bedeutenst e Konkurrent Gamma. Seit 1996 ist Schuco wieder selbstständig. Nach einem weiteren Verkauf 1999 an die Familie ...
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