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... dass sich Lotus unter Führung von Colin Chapman mit dem Projekt eines preisgünstigen Sportwagens beschäftige, und zwar - zur Kostensenkung - unter weitgehender Verwendung von Toyota-Bauteilen. Diese Ankündigung mag seinerzeit manchen Anhänger der Marke Lotus schockiert haben, doch bei Licht betrachtet, war diese geplante Kooperation gar nicht so ungewöhnlich, dem hatte sich der britische Kleinhersteller bei etlichen seiner Baumuster schon früher an einen grossen und kapitalkräftigen Partner (z. B. Ford Motor Company) angelehnt, und zudem sind auch andere renommierte Sportwagenhersteller auf Grossserienteile angewiesen, um die Preise nicht ins Unermessliche entschwinden zu lassen. Nach dem Tod von Colin Chapman erwarb dann Toyota einen Teil der Lotus-Aktien; hingegen verblieb der Formel- 1-Rennstall im Besitze der Chapman-Witwe Ethel. Einen weiteren Markstein in der jüngeren Lotus-Geschichte bildete 1986 die Übernahme der Sportwagenmanufaktur durch General Motors, und dieser Schritt tangierte natürlich auch den geplanten M 100-Sportwagen: Die Toyota-Komponenten wurden durch GM-eigene ersetzt, genauer gesagt durch solche des japanischen General- Motors-Partners Isuzu. Wenn heute Donnerstag endlich die Schleier über dem M 100- bzw. Elan-Projekt gelüftet werden, so wird ein recht ungewöhnlich konzipierter Sportwagen auf dem Ausstellungspodest ...
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