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... rsteht majestätisch auf dem grossen Kiesplatz vor dem breiten Treppen aufgang, der schwarz glänzende Rolls-Royce 20/25. Mit einem Radstand von 3,3 m und einer Spurweite von 1,4 m ist er nicht gar so wuchtig wie sein grösse rer Bruder, der Phantom Ir. Aber der 20/25 war in der damals wirtschaftlich schwierigen Zeit als unterhaltsund ver brauchsgünstigere Version für den Selbst fahrer gedacht. Das herrschaftliche Gebäude im Hinter grund bietet das richtige Ambiente für ein solches Fahrzeug. Der Schaffhauser Hans Peter Rahm öffnet behutsam die grosse und schwere Beifahrertür des frisch res taurierten Convertibles, kniet sich auf das gummibezogene Trittbrett und öffnet unter dem lackierten und polierten Holz Armaturenbrett mit einem kräftigen Hand griff den Benzinhahn. «Es erinnert mich an meine Jugendzeit, als wir beim Moped den Hahn auch immer öffnen mussten, das oft vergassen und dann prompt stehen blieben» , sagt er mit einem Lächeln und besteigt über die Beifahrerseite den Wa gen. «Ich steige meist so ein, denn rechts zwischen Fahrerseite und Tür befinden sich Handbremse und Ganghebel.» 56 SwissClassics September/Septembre 2004 Der beliebte und erfolgreiche 20/25 wurde zwischen 1929 und 1935 als Nachfolger des 20 h.p. 3827 Mal gebaut. «Dieses eine Chas sis erhielt die renommierte Carrosseriebau firma Erdmann & Rossi in Berlin für ...
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