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... schreit er mit der Intensität, wie es sich der moderne Wutbürger nicht einmal vorzustel- Kommentar Alles richtig gemacht, oder? Chefreporter Jens Dralle über das Doppelkupplungsgetriebe. ■I Ob es nun bedauernswert ist oder nicht: Weder übte ich bereits im Kinder wagen die Hacke-Spitze-Technik noch erlernte ich je perfektes Zwischenkup peln. Also müsste mir der neue Porsche 911 GT3 mit seinem serienmäßigen Dop pelkupplungsgetriebe entgegenkommen. Tatsächlich arbeitet das PDK derart gran dios, dass es sogar auf einer Rennstrecke sich selbst überlassen werden kann - kei ne manuellen Eingriffe notwendig. Und wenn doch: Endlich passt das Schaltsche ma. Zum Hochschalten am verlängerten Wählhebel ziehen, zum Herunterschal ten drücken, fliehkraftgemäß sozusagen. Alternativ erledigen die Schaltpaddel den Job, mit verkürzten Wegen und etwas mehr Widerstand als bei einem Carrera. Das Entwicklungsziel, den neuen GT3 besser als seine Vorgänger zu machen, hat Porsche also erreicht. Doch bei aller Perfektion des PDK: Ein Auto wie den GT3 möchte ich beherrschen und nicht erleben, wie es sich selbst beherrscht - völlig unerheblich, ob es dadurch eine Sekunde langsamer über die Rennstrecke brät oder nicht. Das hängt vermutlich mit dem Genuss der eigenen Hände Ar beit zusammen, in etwa so, wenn du selbst in der Panade für ein Wiener Schnitzel herummanschst ...
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