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... in der Folge das Verdeck am Windschutzscheibenrahmen befestigt. Fertig! Gespannt war das Publikum von damals natürlich darauf, was der SL unter der Haube zu bieten hatte. Es handelte sich um den 220-SEb-Reihensechszylinder, der für den Einsatz im 230 SL aber nochmals gründlich überarbeitet wurde. Durch Vergrössern der Bohrung um 2 mm hatte man den Hubraum von 2195 cm J auf 2306 cm 3 erhöht und die Verdichtung von 8,7:1 auf 9,3:1 angehoben. Modifikationen gab es auch bei der Gemischaufbereitung. Während der 220 SEb über eine Zweistempelpurnpe verfügte, die mit Motordrehzahl lief und entsprechende Verteilerstücke benötigte, besass der 230 SL eine 6-Stempel-Einspritzpumpe mit mechanischer Regelung, die mit halber Kurbelwellendrehzahl rotierte und jeden Zylinder einzeln mit dem Luft/Benzin-Gemisch speiste. Grössere Ventile und stärkere Überschneidungen der Ventilzeiten trugen ebenso zur höheren Leistungsausbeute bei wie eine atmungsfreiere Doppelauspuffanlage mit langeführten Krürnmerrohren. So bearbeitet, leistete der Mercedes-Sechszylinder nun stolze 150 PS bei 5500 Umdrehungen, und die maximale Kraft von 20 mkp [195 Nm) stellte sich bei 4200/min ein. Zum Vergleich die Leistungsdaten des 220 SEb: 120 PS bei 4800 / · 19,3 mkp bei 3900 / min. Dass der SportzweisitzcL siert zwar nicht mit atemberaubendem, jedoch mit ...
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