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... ob die Amis in ihrem riesigen Land nicht Platz genug gehabt hätten, um ordentliche Rennstrecken zu bauen, auf denen sie sich mit ihren Gefährten aus Schwermetall duellieren können. Als ob Autorennen in Amerika nicht ohnehin schon immer den volkstümlichen Charakter gehabt hätten, von dem die Veranstalter unserer modernen DTM seit jeher träumen und vor dem Zampano Bernie seine Champagner-Formel mit aller Macht bis an Ende seiner Tage bewahren will. Nein, stattdessen versammelten sich die Vollgas- Freunde jenseits des Atlantiks schon seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts besonders gerne an ihren Stränden, um bei Ebbe ausgelassen mit ihren Renngefährten darauf herumzutoben. Bekanntester Vertreter dieser Sand-Rennen ist vermutlich Daytona Beach, bei dem die Wettbewerber bis Ende der 50er-Jahre im Rahmen der NAS- CAR-Serie in heiß gemachten Serienautos erst die Küstenstraße runter rasten und dann nach einer scharfen Wende den spektakulären Rückweg über den Strand nahmen. Auch die Motorradfahrer besa- ßen schon immer eine große Vorliebe für Strände, um die Schnellsten und Mutigsten unter sich zu ermitteln. Nach wenigen Runden war dann meist für alle sichtbar, warum diese Rennstrecken als »Dirt Tracks« in die Geschichte eingingen. Vor allem aber für die amerikanischsten aller Gefährte, die Hot Rods, waren die Dirt Tracks an den Stränden der Eastund ...
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