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... an ein Urteil, wie das, daß er nämlich von einem Motorradfahrer, der unmittelbar in der Feuerlinie, ohne Deckung und Rücksicht auf Perscn und Maschine, im Granatund Schrapnellfeuer, des Nachts in tiefster Finsternis seine Arbeit ausführt, noch nichts gesehen und reden gehört hat, heranwagt, die Verhältnisse mal genauer anzusehen. Die Gegend um Ypern, ja Flandern überhaupt, wird aus einem Saulus sicher recht bald einen Paulus machen. Es würde entschieden zu weit führen, im einzelnen hier zu polemisieren. Die Tatsache, daß von ca. 20 vor drei Wochen von Lankwitz aus ins Feld geschickten Kraftradfahrern heute sieben bereits schwer verwundet und in Ausübung ihrer nächtlichen Fahrten fahrunfähig gestürzt sind, spricht für sich. Wie auch meine Behauptung, daß von der Fähigkeit eines Fahrers unter Umständen der Ausgang eines ganzen Gefechtes abhängt, für Herrn St. den romanhaften Beigeschmack verlieren würde, wenn er der Sache nicht so ganz fern stünde und wüßte, was unsere S. F. beim Aufmarsch unserer Heere in Belgien allein geleistet haben. Nur mit wenigen Ausnahmen bekanntlich waren sie es, denen auf ihrer Maschine die Patrouillendienste und Aufklärungsarbeiten oblagen und nicht nur einer hat sich schon damals, wo der Wert der Verleihung ja ein ungleich höherer als heute war, das Eiserne Kreuz erster Klasse geholt! Weiter: Herr St. bezweifelt meine ...
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