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... F. Nazzaro auf Fiat mit einem Durchschnitt von 113,6 km/h. Der Sieger von 1906, F. Szisz, endete als Zwei ter. Dritter wurde Baras auf Brasier. Nur 17 Teilnehmer be endeten das Rennen. DieRennformel für 1908 wurde wieder neu fest gelegt, um durch die Herabsetzung der maximalen Motorleistung und durch den solideren Fahrgestellbau die Sicherheit sowohl der Fahrer als auch der Zuschauer zu he ben. Die Fläche aller Kolben wurde auf maximal 750 cm2 beschränkt und dadurch indi rekt die Zylinderbohrung li mitiert. Die Motoren durften jetzt folgende maximalen Boh rungen haben: Vierzylinder - 155 mm, Sechszylinder 127 mm, Achtzylinder 110 mm. Der Hub blieb frei, was natürlich zur Konstruktion von langhubigen Motoren führ te. Das zulässige Höchstge wicht wurde auf 1100 kg er höht. Auf der Startliste des Grand Prix vom 7. Juli 1908 finden wir 48 Teilnehmer aus 6 Ländern Es waren insgesamt 17 Marken vertreten, 8 davon aus Frank reich. Nach wie vor überwo gen die Vierzylinder-Motoren, lediglich Austin und Weigel, beide aus Grossbritannien, wa ren mit Sechszylindern ausge rüstet. Die Hubräume waren zwar im Durchschnitt etwas kleiner, aber die Leistungen grösser; denn die obengesteuerten Mo toren begannen die Szene zu beherrschen. Noch immer hat te die Mehrheit der Wagen einen Kettenantrieb, die Kar danwelle befand sich aber weiter im Vormarsch. Wie bis her hattensämtliche Rennautos nur ...
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