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... Vor der Frameoff-Restaurierunng war der 3500 rot lackiert; 1967 dokumentierte Maserati die Laufleistung von 680.000 Kilometern auf einem Pressefoto. D as Jahr 1957 war eine Zäsur in der Maserati-Historie. Zwar gewann Juan Manuel Fangio seine fünfte Weltmeisterschaft auf dem Maserati 250F und krönte damit die jahrzehntelangen Rennsport-Bemühungen in Modena. Doch dieser Kraftakt war zugleich der letzte – die Marke mit dem Dreizack verabschiedete sich zum Saisonende aus dem Rennzirkus, in den seit 1926 Millionen Lire geflossen waren. Fast 30 Jahre lang waren alle Bemühungen auf die Rennstrecke ausgerichtet gewesen, ohne eine wirtschaftliche Basis durch Straßenmodelle zu entwickeln. Bis zum 3500 GT – ebenfalls im Jahr 1957. Die prestigeträchtigen, aber zehrenden Rennen der 1930er-Jahre hatten die Brüder Maserati bereits 1937 zum Verkauf ihrer Firma an den Industriellen Adolfo Orsi gezwungen. Für Orsi war der Rennstall zunächst nur ein Imageträger seiner Unternehmen. Erst nach dem Kriegsende und dem Abschied der Maserati-Brüder aus der Entwurfsund Entwicklungsabteilung 1947 wurde erstmals ein Gran Turismo für die Straße entwickelt: Der A6 – A für Alfieri Maserati, den Firmengründer, und 6 für die Anzahl der Zylinder – hatte rennsportliche Gene und wurde mit Aufbauten von Farina, Frua, Zagato und Allemano bestückt. Doch die unterschiedlichen ...
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