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... Als wir in der marmornen Vorhale der Lancia-Werke in Turin in d r Via Monginevro warteten, um den Test wagen zu übernehmen, sahen wir die le bensgroße Büste Vincenzo Lancias, jenes Mannes und Konstrukteurs, der in Italien, aber auch über dessen Grenzen hinaus, oft in einem Atemzug mit Ford, Porsche und anderen genannt wird. Was seit dem Jahr 1910 die Wagen aus dem Hause Lancia auszeichnete — eine Tradition, die sich bis heute fortsetzt —, ist der kühne Avant gardismus, der aber trotz allen fortschritt lichen Geistes niemals und unter keinen Umständen 'modern um jeden Preis' sein wollte. Traditionstreue und Fortschritt — dies blieb die Parole des Hauses Lancia, auch als 1927 Vincenzo Lancia starb und sein Sohn Gianni die Leitung des Werkes übernahm. Die Vergleiche mit zwei deut schen Autofirmen drängen sich also schon beim ersten Eindruck geradezu auf; ein mal mit Mercedes-Benz, wo ebenfalls die Devise Tradition und Fortschritt groß ge- Eln Wagen der auropäisdien Extraklasse — Sieger in unzähligen Rennen und Rallies schrieben wird, zum andern mit Porsche, w o d e r S o h n d a s E r b e d e s Va t e r s ü b e r nahm, um es mit ähnlicher konstruktiver Begabung weiterzutragen. Als wir dann in eine der riesigen Fabrik hallen kamen, in der in langer Reihe die vom Band gelaufenen Serienmodelle stan den — Lancia Appia und Aurelia —, fiel u n s e r e r s t e r B h ...
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