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... von zwei grossen Scheinwerfern flankiert war. Die zwar gestreckten, aber durchaus noch eigenständigen Kotflügel vorne und hinten erinnerten etwas an den Lincoln Continental der unmittelbaren Nachkriegsjahre. Die klassischen, strengen Linien gaben dem zwar eher schwer wirkenden Fahrzeug einen noblen Akzent. Das Cabriolet war hellgrau lackiert und wies schwarze Lederpolster und ein schwarzes Verdeck auf. Es war noch einige Jahre gelegentlich im Herzen von Bern geparkt. Beim kurz darauf entstandenen Beutler- Cabriolet auf dem englischen Jowett- Jupiter-Chassis hingegen hatte die Moderne Einzug gehalten. Mit seinen schönen Seitenflächen, bei denen die hinteren Kotflügel nur noch angedeutet waren, dem niedrigen Kühlergrill und last, but not least den beiden seitlichen «Bullaugen» hatte Ernst Beutler unverkennbar nach Italien geschielt. Dort hatten sich in jenen Jahren bei den Carrosseriekünstlern die neuen Ideen immer deutlicher durchgesetzt. Kein Wunder also, dass dieser schöne und leistungsfähige Wagen auf Anhieb an Schönheitskonkurrenzen erfolgreich war. Um diese Zeit wurden, nach Angaben von Ralph J.F. Kieselbach in «BMW Sondertypen», mehrere Vorkriegs-BMW 328 bei Beutler mit neuen, modischen Pontoncarrosserien umgebaut. Wie für Hermann Graber und Walter Köng waren auch für die Gebrüder Beutler die noblen Chassis von Bentley das Non- Bristol 401, ...
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