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... lassen. Gesetzliche Vorschriften (dieseweichen leider in den einzelnen Ländern noch häufig voneinander ab, eine Vereinheitlichung ist dringend geboten) haben derSicherheitsforschung wichtige Impulse verliehen. Unterschiede sind dennoch durchaus feststellbar Seit jenen Urzeiten, als Automobile mit einem eigentlichen Fahrgestell und darauf aufgesetzter Karosserie gebaut wurden - diese Bauweise ist vor allem noch bei Lastwagen undauch bei Geländewagen üblich -, hat sich sehr vieles geändert. Die Sicherheit ist nicht einfach von der Grösse oder gar derverwendeten Blechstärke abhängig. Die zu Beginn der siebziger Jahre insbesondere in den USA vertretene Philosophie:«Je grösser und schwerer, desto sicherer» wurde zwar bei den damals entwickelten Experimental-Sicherheitsfahrzeugen (ESV) noch weitgehend verwirklicht. Es zeigte sich indessen bald, dass diese These wohlaus der Sicht des Selbstschutzes bis zu einem gewissen Grade ihre Richtigkeit hat. Aus der Sicht der Kompatibilität hingegen,der Verträglichkeit (oder, vereinfacht ausgedrückt, der Auswirkung, wenn ein schweres und ein leichtes Fahrzeug zusammenstossen, bekannt etwa aus dem Unfallgeschehen Lastwagen-Personenwagen), ist sie falsch. Die Folgen sind deutlichund bekannt. Der Mensch im leichteren Fahrzeug hat deutlichgeringere Chancen. Aus Sicht der aktiven Sicherheit ist diese Betrachtung allerdings ...
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