Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Wagen gegeben und ihm gesagt, ich hätte einen neuen nötig.» Andre Citroen, wohl im Bewusstsein, dass er in diesem Falle den historischen Wagen seiner gesamten Produktion an den Mann bringt, gab nun Clemenceau zur Antwort, er könne jenen, der dem Vaterland unschätzbare Dienste geleistet hat, nicht wie einen durchschnittlichen Kunden betrachten, und er weigerte sich denn auch, für seinen Wagen auch nur einen Rappen anzunehmen. «Ich habe ihn angeschaut,» erzählte Clemenceau weiter, «und mich gefragt, ob er sich über mich nicht lustig mache. Seit einigen Jahren schon habe ich die Gewohnheit verloren, mir so was sagen zu lassen,» meinte Clemenceau unter einer wehmütigen Anspielung auf jene politischen Enttäuschungen, die er nach dem Kriege erlebt hat und die ihn auch zu seiner Zurückgezogenheit gezwungen hatten. Das edelmütige Angebot des berühmten Automobilfabrikanten hat Clemenceau nun doch nicht ausgeschlagen: «Einverstanden, Ihre Kombination scheint mir recht nett zu sein, und ich nehme Ihr Geschenk an. Da haben Sie zehntausend Franken, und Sie werden schon so lieb sein, sie in meinem Auftrag ihren Arbeitern zu übergeben.» Dazu gab Clemenceau noch seinen alten Wagen, aber Citroen weigerte sich natürlich, diesen wieder zum Verkauf auszuschreiben. Beiläufig bemerkt, ein unternehmungslustiger junger Mann hat schon wenige Tage nach dem Tode Clemenceaus einen ...
Kommentare