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... PS mehr als in der Standardversion. Erreicht wurde dies durch Erhöhung der Kompression (die im KdF-Motor lediglich 5,8:1 betrug) sowie mittels verbesserter Luftzufuhr nach dem Einpassen größerer Ventile und der Vergaser. Ich hatte nicht erwartet, vom Start weg abzuheben; dennoch ist die Beschleunigung erstaunlich flott. Sie fühlt sich genauso an, wie die meines 1952er Porsche 356, der trotz doppelter Motorleistung durch seine weit schwerere Stahlkarosse gehandicapt ist. Der T64 wiegt nur 585 Kilogramm, also ähnlich viel wie der 550er Spyder, und ist damit 162 Kilo leichter als der 356. Die Bremsen sind anscheinend ihrer Aufgabe mehr als gewachsen, aber ich hüte mich davor, sie bis zum Anschlag durchzutreten. Eine von Mathés ersten Modifikationen nach dem Krieg bestand darin, auf hydraulische Bremsen umzurüsten. Die Gangwechsel über das unsynchronisierte VW-Getriebe sind naturgegeben langsam. Beim Schalten muss man Zwischengas geben und Zwischenkuppeln, um knirschende Geräusche zu vermeiden. Trotz zweier Reserve-Räder, die unter der steil abfallenden Fronthaube verstaut sind, beträgt die Gewichtsverteilung Bug/Heck 40:60, und die Lenkung hat genau jene Leichtigkeit und das Feeling, das von Fahrern früher Porsche so geliebt wird. Das Fahrgefühl reicht von kräftig bis rau. Fährt man kurz über ein paar Pflastersteine, dann verschwimmt nicht nur die Sicht – ...
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