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... die beiden Mini-Rückspiegel richtig eingestellt. Also los. Ein Druck auf den Startknopf, und der Einzylinder poltert los. Sofort mit Vollgas beschleunigen, doch die ellenlange Übersetzung lässt die Fliehkraftkupplung gefühlsmässig lange schleifen. Der Digitaltacho zeigt bald 35 km/h, Zeit, den Motor abzustellen. Doch da kommt schon die erste Kurve, die Lenkeigenschaften sind eher rudimentär, und der mangelnden Streckenkenntnis und der schlechten Sicht wegen wird die Ideallinie tüchtig verfehlt. Dazu möchte man ja als «Fremdling» die ebenfalls fahrenden Wettbewerbsfahrzeugenicht behindern. Also mit dem Motorabstellen war mal nichts, die Kurvenfoige erforderte die ganze Aufmerksamkeit. Erst auf der langen Gegengeraden gelingt dann das Manöver. Motor aus, nur das leichte Schlagen der Antriebskette durchbricht die Stille. Bemerkenswert, wie weit das Fahrzeug rollt, bis die Geschwindigkeit auf rund 20 km/h abgesunken ist. Motor erneut starten und beschleunigen, doch nun kommt schon die nächste Kurvenfolge, die Geschwindigkeit scheint trotz abgestelltem Motor zu hoch, und nur mit einem eher waghalsigen Manöver gelingt die Durchfahrt,ohne zu bremsen. Bereits kommt die Zielgerade in Sicht, also Motoraus und ausrollen lassen. Leider gelingt auch das nur halb, und fürdie letzten hundert Meter muss nochmals der Motor zu Hilfe genommen werden. Schweissgebadet ...
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