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... Allerdings waren ein paar größere chirurgische Eingriffe nötig, um die Kameras unterzubringen. Fast das ganze Dach musste entfernt werden, erhalten blieb die kleine Windschutzscheibe, und der hintere Bereich wurde für eine drehbare Kamera umgebaut. Die Fahrer des Kamerawagens, hauptsächlich der Rennfahrer Jonathan Willams, hielten das Gefährt zwar für reichlich instabil, aber solange der Wagen für kurze Sequenzen neben einem 917 oder 512 standhielt, war die Regie zufrieden. Darum ging es schließlich: in Bewegung sein, sehr schnell und der Action ganz nahe. Der 1074 erfüllte seinen Zweck mit Bravour. Was wäre Le Mans ohne die Radan-Rad-Duelle? Das Auto fuhr 1970 auch bei den richtigen, den echten 24 Stunden von Le Mans – immer wieder durch die Boxengasse, um Mechaniker und Publikum auf Celluloid zu bannen. Nach dem Ende der Dreharbeiten ging der 1074 zurück zu David Brown nach Florida. Der verkaufte ihn nach ein paar Jahren weiter an Harley E. Cluxton III, auch ein hervorragender Fahrer, inzwischen Konstrukteur und Teamchef. Mit seiner Firma Grand Touring Cars kauft und verkauft, wartet und restauriert er klassische Automobile. Hauptsächlich jedoch ist Cluxton auf Ford spezialisiert. Zwischenzeitlich besaß er auch den GT40 1076. Den 1074 hat Cluxton 1974 an den renommierten Sammler Sir Anthony Bamford verkauft. Zu dem Zeitpunkt waren an dem Auto ...
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