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... weit über die Vorderachse hinaus. Heute undenkbar! Piëch hatte, »völlig ohne Zynismus«, wie er in seiner Autobiografie vermerkt, vor allem die Vorteile dieses Layouts im Sinn: »Wenn einer seine Füße so weit vorne hat, wird er sich umso mehr bemühen, einen Anprall zu vermeiden.« Es herrschte, so Piëch weiter »noch die Vorkriegsmentalität, dass die Besten hoffentlich durchkommen würden. Für den Unglücksfall waren nur ‚Glück‘ und ‚Schicksal‘ vorgesehen.« Statt klassischer Schraubenfedern hatte Peter Falk der vorderen Aufhängung einen besonders leichten Titanstab in Z-Form verpasst, der eine sehr weiche Abstimmung zuließ. Auf jeden Fall muss es ein zähes Ringen um jedes Kilo gewesen sein, das die Rennabteilung damals beherrschte. Und Piëch trieb seine Truppe mit unkonventionellen Mitteln zu höchstem Tempo und zum Gewichtsparen an. Klaus Bischof, der spätere Leiter des historischen Motorsports bei Porsche, damals als junger Mechaniker dabei, erinnert sich: »Nachdem das Auto komplett zusammengebaut war, verlangte Piëch von uns, es komplett in seine Einzelteile zu zerlegen und alles fein säuberlich auf weißen Leintüchern auszubreiten. Mit einem Magneten kontrollierte er dann, dass wirklich kein Teil, keine Schraube, rein nichts aus Stahl verbaut worden war. Da wir wussten, wie pedantisch er war, hatten wir wirklich auf alles geachtet. Trotzdem wurde ...
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