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... wurde er ab 1936 mit den Silberpfeilen und deren Weiterentwicklung von Kollegen geschätzt – und von der Konkurrenz auf Rennstrecken gefürchtet. Legenden zufolge schwang er sich gelegentlich höchstpersönlich ins Cockpit von Weltmeisterwagen, um diese am Limit zu testen. Als nach dem Krieg in Stuttgart ein neuer Rennsportwagen konstruiert werden sollte, schlug Uhlenhaut vor, den Motor des Typ 300, geläufig als Adenauer-Mercedes, zu verwenden. Der daraus resultierende 300 SL gewann bereits 1952 wichtige Sportwagenrennen. Später wurde er als Flü- geltürer-Coupé veredelt – für die Straße und den Alltag, mehr oder weniger. Bei einer Hommage für den beim superleichten SL federführenden Uhlenhaut sind die Ansprüche entsprechend hoch. Die Details der ihm gewidmeten Uhr gehen dementsprechend weiter als bis zu den Verzierungen auf Ziffernblatt und Gehäuse. Sie gehen weiter und tiefer. Unter die Oberfläche. In Keramik – bei Rennsport-Konstruktionen üblich – wurde Originalmaterial von Uhlenhaut-Autos eingebettet. Richtig gelesen: Originalteile aus einem 300 SLR, der unter anderem die Mille Miglia gewann, wurden in die Uhr eingebaut; ebenso wie Teile aus einem der 29 gebauten 300 SL Flügeltürer mit Leichtmetallaufbau. Beim Integrieren dieser Karosserieteile in die Gehäuse der Edition war den Scalfaro-Eigentümern Alexander und Dominik Kuhnle der 300 SL- ...
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