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... sich gern und gut auf Fr. IS'OOO.—, und der notwendige Transportlastwagen steht zumindest mit Fr. SO'OOO.— im Buch. Zwei vollamtliche Mechaniker pro Wagen sind das Minimum. Das Jahresbudget eines Formel-1-Konkurrenten erreicht pro Wagen also über eine Viertelmillion — Gehälter, Reisespesen, Fahrersalär und Unvorhergesehenes (sprich: Unfälle) nicht eingerech;iet. Andrerseits beklagen sich die Organisatoren über erhöhte Unkosten für Publikumssicherung, Streckenmiete, Werbung, Funktionäre und mehr. Konsequenz: Die Teams werden knapper entlöhnt, die Startprämien sinken. Zahlte man noch vor ein oder zwei Jahren einem guten Privatfahrer pro Wagen um die Fr. 8'000.—, so offerieren WM-Lauf-Organisatoren heuer schlankweg die Flälfte dieses Betrages. Was tut der Bewerber, der nun die obenstehenden Kosten zu tragen hat? Was tun also R. R. C. Walker, Centre Sud, Reg. Parnell, Siffert Racing Team, BRP, Anderson, Revson und alle anderen? Die Antwort ist einfach. Die Privatteams werden mit der Zeit eingehen. Nur die reinen Werksställe werden sich unter diesen Umständen halten können. Die Privaten, die Idealisten, die jungen und aufstrebenden Fahrer sind es aber, die den Sport erst zum Sport machen I Sie sind es, die dem Rennen die Farbe, den bunten Anstrich verleihen. Die Grossen Preise mit acht bis zehn Wagen stehen vor der Tür — es sei denn, den Privatteams ...
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