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... daß verschiedene Herren die ernsthaftesten Magenbeschwerden bekamen. So manchen Tag habe ich dort vor dem Kamin auf einem — leider leeren — Weinfäßchen gesessen und mit einem lieben, nachdenklich gestimmten Kölner Arzte über Krieg und Frieden, Heimat und Fremde geplauscht. Und die Granaten pfiffen über unser Haus hinweg und schlugen in die nahe Bergwand ein. Unser Idyll am Kamin, wo uns die in meiner Kopfstreu nistenden jungen Mäuse allmählich fingerzahm wurden, haben sie nicht gestört. Es ist dunkel geworden. Der Sturm hat sich gelegt, eine der weißen französischen Mondnächte zieht herauf. Wie damals! Die Lichter im Städtchen erwachen. Da zieht es mich noch einmal hinaus auf die Brücke am Westeingange des Städtchens. Ich will doch einmal schauen, ob der Blick von dort über den großen Mühlteich auf höhergelegene Häuser ebenso reizvoll am Abend wie bei hellem Sonnenlicht ist. Und ich werde reichlich belohnt. Die Häuschen jenseits des Wassers werfen ihren Lichtschein — einzelne kleine Leuchtpunkte — ins Vorland und im Vordergrunde erscheint der kleine Teich im wei- ßen Mondlichte viel, viel größer. Und mir ist, als habe ich dies alles, das weiße stille Wasser, die dunkeln hochragenden Bäume und die fernen kleinen Lichter schon •einmal gesehen. Und war doch niemals noch hier! — — Und da dämmerts herauf aus dem ...
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