Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Geradeausstrecke deckt un zweideutig und klarer als jedes kurvige Rundstrecken rennen den nervus rerum der deutschen Rennwagen- Situation auf. Zum Rennen der FormeTII-Wagen stand außer den Fabrik-Ferraris, deren Fahrer den Großen Preis von Europa in Reims wahrzunehmen hatten (und außer Hans Stuck, dessen Kurbelwelle so schnell ihr italieni sches Abenteuer nicht verwinden konnte), alles am Start, was 2 Liter ohne Kompressor und eine Lizenz aufzuweisen hatte. Mit dem HWM von Stirling Moss und Maclin, dem sehr beachtlichen 12-Zylinder-Ferrari des Schweizers Fischer, einigen Simcas und der kom pletten Johannisthaler DAMW-Mannschaft war auch für die von unsern Meisterschaftsläufen her bekannten Veritas, AFM und Meteore für genügend Konkurrenz gesorgt. 30 Wagen gingen auf die 207 km lange Reise, von traditionell schönem Avus-Sommerwetter begün stigt oder gefährdet, wie man will; weniger als ein Drittel kam am Ziel an. Ein Veritas mit Schleicher-Kopf und Hirth-Welle, wie er von Ulmen, Helfrich, Rieß und Peters gefahren wird, leistet, wenn er sehr sauber hingetrimmt ist, 125, in Grenzfällen 130 PS. Die mit 130 PS korrespon dierende Drehzahl dürfte er über die Avus-Distanz schon nicht mehr aushalten. Das Rennen hat gezeigt, daß kein Motor auf der Bahn war, der mehr als 130 PS geleistet hat. Die 140 PS der HWM, die 136 der DAMW, Ferraris 145 PS oder gar die ...
Kommentare