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... einen Sieg beim Finale Porsche zum Gewinn der Konstrukteurswertung verhilft. Der Typ 804 mit luftgekühltem Achtzylinder-Boxer markiert 1962 die Endstufe des Porsche Formel 1 – doch nach nur sieben Rennen und dem erwähnten Gurney-Sieg in Rouen zieht man sich zurück. Der Tanz auf drei Hochzeiten – Monoposto, Sportwagen/Prototypen und GT-Wagen – sowie die überbordenden Kosten lassen Porsche das Handtuch werfen. Zurück zur Langstrecke also, wo Porsche 1960 mit dem 718 RS 60 Spyder erstmals die 12 Stunden von Sebring gewonnen hat. Nach dem Ende der Spyder- Ära schlägt Stuttgart 1963 mit dem 904 Carrera GTS ein neues Kapitel auf. Das bildschöne Mittelmotor- Coupé mit bei Heinkel entwickelter Glasfaser-Karosserie zielt vor allem auf Kunden. 1964 holt ein 904 einen weiteren Targa-Sieg, Eugen Böhringer schafft 1965 bei der Rallye Monte Carlo sensationell Platz zwei – der Carrera GTS ist ein Allrounder. Ebenfalls 1965 beginnt mit dem unförmigen 904-8 Spyder »Känguruh« die Ära der erfolgreichen Bergspyder. Sie gipfelt im 910 Bergspyder und 909, der es 1968 mit 275 PS und 382 Kilo auf ein Leistungsgewicht von unfassbaren 1,3 kg/PS bringt! Auch wenn er nicht an die Zeiten des älteren 910 herankommt, gilt er als legitimer Vorbote des 908/3 – von dem noch zu berichten sein wird. VON UNTEN IM UHRZEIGERSINN Siffert/Elford gewinnen auf Porsche 908 das 1000-km- ...
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