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... geht es nach dem ßernhärdin, indem die Strasse in sechzehn Serpentinen an der steilen Bergwand hinanführt. Dann weiter aufwärts durch ein wildes Hochtal an der sogen. Tälialp vorbei nach der Passhöhe des Bernhardin (2063 m), am nördlichen Ende des kleinen Lago Moesola. Die Passstrasse wurde 1818 bis 1823 erbaut. Sie bildet die Brücke von Rheinwald zu der südlichen bündnenschen Talschaft Misox, deren Zipfel zwischen Italien und dem Tessin eingeschlossen erscheint. In vielen Windungen senkt sich die Sfrasse nun südwärts, bis sie auf einer Brücke die Moesa überschreitet und in einer letzten grossen Kurve S.Bernardino erreicht, das höchste Dorf des Misoxertales (1626 m), zugleich Kurort mit einem Sauerbrunnen. In zahllosen Serpentinen geht es weifer talwärts. Nicht weit unterhalb des Dörfchens S. Giacomo geht die Strasse auf das rechte Ufer der Moesa über (1172 m) und dann ziemlich steil hinab nach Mesocco (770 m), mit den imposanten Trümmern des 1526 von den Bündnern zerstörten Schlosses Misox. Kastanienbäume, Reben und Mais zeigen uns an, dass wir im milden Süden angelangt sind. Die Strasse läuft nun bis zum Austritt aus dem Kanton Graubünden auf der rechten Seite der Moesa und mit dieser fast parallel, und eine Reihe von kleineren und grösseren Wasserfällen lässt sich sehen. So bildet bei Soazza (630 m) der ßuffalorabach einen Fall. Später, bei Lostallo (476 m), ...
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