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... wir pingelig genau den Ein spritzmoment, aber alles umsonst! Ab wechslungsweise kurbelten wir wie die Wilden — immer endete die Schinderei mit dem berüchtigten Knall. Otto «hing» er schöpft an einem Werkzeugschrank, Wal ter erklärte: «I cha nüme», meine Arme und Hände waren schwer wie Blei. Da hol te ich von der Abteilung Stationärmotoren Konrad. Der hatte den richtigen Oberarm durchmesser, doch leider half auch seine Riesenkraft nicht weiter. Unser Dilemma musste sich im Betrieb herumgesprochen haben, denn plötzlich stand der Meisterder Bandmontage mitten unter uns. Ohne ein Wort packte der jun ge, kernige Bündner mit beiden Händen die Kurbel und drehte mit gewaltigem Elan ... der ganze Wagen schaukelte ... dann wieder der berüchtigte Knall... der Meister flog in hohem Bogen gegen einen Schaltkasten, sank zu Boden, war kreide bleich und hielt sein rechtes Handgelenk. Ich sprintete zum nächsten Telefon, um den Werksanitäter aufzubieten; Fazit: Handgelenk gebrochen, sofort ab nach St. Gallen ins Kantonsspital! Nun hatte ich genug von der Würgerei, nahm die Kurbel in mein Büro und grübel te darüber nach, wo wohl in dem verflixten Vehikel der Wurm stecken könnte. Ich fasste schliesslich den Entschluss, die Ma schine erneut aus dem Chassis auszubau en und in unserem Motorprüfstand zu montieren. Den Antrieb stellte ich mir mit Hilfe eines Elektromotors über einen ...
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