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... mit 34 Sekunden Vorsprung – doch war dies schon der letzte Auftritt des »Staubsaugers«. Mit dem Argument, er sei »eine bewegliche aerodynamische Einheit«, wurde er kurzerhand verboten, wie Jahre zuvor auch der Chaparral. Murray galt damals nicht nur wegen seines Outfits – Hippie-Look mit schrillen T-Shirts – als sowohl unkonventionelle wie geniale Figur der Formel 1. Mit dem bügelbrettflachen Brabham BT55 wagte er 1986 einen weiteren Extrementwurf, der jedoch an Öldruckund Temperaturproblemen mit dem fast liegend angebrachten BMW Vierzylinder scheiterte. Beim McLaren MP 4/4 von 1988 gab es dank eines Honda V6 diese Sorgen nicht – er gewann 15 von 16 Rennen und gilt bis heute als bester Formel 1 der Geschichte. Nach dem Abschied aus der Formel 1 machte sich Murray selbstständig und sorgte mit dem puristischen »Rocket« und dem McLaren F1 für Furore. Der von einem BMW V12 angetriebene F1 mischte ab 1992 die Sportwagenwelt nicht nur wegen seines dreisitzigen Innenraums auf. 28 Jahre danach rollt der Professor nun mit dem T.50 den spirituellen und logischen Nachfolger des F1 an. Und gibt vor, mit 986 Kilo nicht weniger als den leichtesten jemals gebauten Supersportwagen konstruiert zu haben. Dazu den analogsten: keine Turbos, kein Hybrid, keine Touchscreens und ESP oder Traktionskontrolle lassen sich komplett ausschalten. Von Cosworth ließ ...
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