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... öffnete sich der Vorhang und ließ ein kastanienbraunes „Gedicht von einem Auto“ sichtbar werden, streng stromlinienförmig und so niedrig und schnittig, daß ein Reporter begeistert schrieb: „Selbst wenn er stillsteht, scheint dieser Wagen mit 130 Sachen dahinzubrausen!“ Die Vorderkotflügel zeigten die schwungvollen Linien der Schwingen eines schwebenden Raubvogels, und in Bugmitte saß wie ein Zyklopenaugc ein dritter Scheinwerfer, der sich beim Einschlag der Vorderräder automatisch mitdrehte. Hübsche Mädchen schritten über die Bühne, jede mit einer Papiermache-Nachbildung eines der Soo Bauteile, die beim TUCKER-Wagen angeblich nicht mehr nötig sein sollten, und warfen sie graziös in eine große Mülltonne. Dann setzte sich Preston Thomas Tücher, der Präsident des neuen Unternehmens, in seinen „Torpedo“ und fuhr im Triumph etwa 15 m eine schräge Rampe hinab. Sofort schwärmten Männer der Fabrik-Polizei um den Wagen und warnten allzu Neugierige: „Nur ansehen, nicht anfassen!“ — Hinter all dem Pomp und Glanz sah es -freilich ein wenig anders aus. Noch kurz vor der Vorführung hatte eine Schar von Mechanikern stundenlang eifrigst daran arbeiten müssen, den Wagen halbwegs wieder auf die Beine zu stellen, nachdem seine Karosserie in wenig würdiger Weise schlankweg auf den Fabrikfußboden durchgesackt war; der überschwere Rahmen und die rund 250 kg Blei, die man in ...
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