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... allerdings wur den unter Federführung von Hattesohl noch bis 1958 wei tergeführt. Sowohl das Kur belgehäuse als auch der Zylin derkopf des Vierzylinder-Bo xers mit 2,5 Liter Hubraum (Typenbezeichnung 4 M 2,5 B) bestanden aus Leichtmetall. Seit 1955 hatte er zahlreiche Dauertests auf dem Prüfstand und im Fahrversuch absol viert. Der Versuchsmotor (Werkbezeichnung «105*) besass zunächst einen Solex- Vergaser und je eine obenlie gende Nockenwelle pro Zylin derreihe. (Ein hinsichtlich Konstruktion und Leistungs fähigkeit ähnliches Aggregat trieb viele Jahre später den Lancia Gamma an.) Bald dar auf gab es auch eine Version mit Einspritzanlage und Dop pelzündung. Die Verdichtung betrug zunächst 8,3:1 und stieg 1957 auf 9,6:1. 24 I•-, JT 4 ! j 1 1 H-f i - 1 •-I L—.— I Fffl Mit Drehstab- Ventilfedern 1958 hatte man die anfängli chen Kinderkrankheiten, vor allem verzogene Zylinderlauf büchsen, zwar ausgemerzt, aber durch die ungewöhnlich aufwendige Ventilsteuerung neue Probleme heraufbe schworen. Der neue Motor (Werksbezeichnung «107*) besass nicht nur zwei hydrau lisch verstellbare obenliegen de Nockenwellen je Zylinder reihe, die über Ketten ange trieben wurden, sondern auch Drehstabfedern als Ventilfe dern (wie die Nachkriegs-Panhard). Während letztere klaglos ih ren Dienst verrichteten, auch bei kurzfristigen Spitzendreh zahlen von 6500/min, brachte die exakte ...
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