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... Der 1950 auf dem Turiner Salon vorgestellte 1900 war bereits Orazio Sattas zweiter Entwurf für die Marke nach 158/159 Alfetta. Auf ihn folgte 1954 die Giulietta mit ihren Varianten. . Noch wichtiger war aber die Vorstellung des offenen Spider 1955, mit dem die Marke in den USA neuen Fuß fasste. Wie so viele andere Modelle lässt sich die Entstehung des Spider auf den legendären amerikanischen Autohändler Max Hoffman zurückführen, der zum Beispiel auch für den Erfolg des Porsche 356 und Mercedes SL in den USA verantwortlich gemacht wird. Mit seinem Instinkt für das richtige Produkt im amerikanischen Markt gilt Hoffman als der Vater vieler erfolgreicher Automodelle. Seine Meinung hatte Gewicht, und er bestand darauf, dem Giulietta Coupé eine Spider-Variante zur Seite zu stellen. Dabei sah die Geschäftsführung in Arese gar keine Absatzchancen für so ein Auto, zumindest nicht im Heimatmarkt. Doch Hoffmans Status und sein Versprechen, die ersten 500 Fahrzeuge abzunehmen, ließ sie einknicken. Er durfte sogar zwischen Entwürfen von Bertone und Farina für das neue Modell entscheiden. Er entschied sich für Letzteren, weil er den rundlicheren Entwurf von Bertones Franco Scaglione für teurer in der Herstellung hielt. Der Farina-Entwurf wurde mit minimalsten Änderungen in die Serie übernommen. Eine Bedingung stellte Hoffman: Statt der üblichen spartanischen ...
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