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... ist. Es ist bemerkenswert dass der Stratos – vor allem mit der Optik – von Lancias Management abgenickt wurde; besser gesagt: von Fiat. Denn Lancia war im Jahr 1970 gemeinsam mit Ferrari unter dem Dach der Fiat-Gruppe untergekommen. Für die meisten Teilnehmer rührt der Wert des Rallyesports daher, dass die Autos draußen in den Sonderprüfungen weitgehend so aussehen wie die, die der Kunde beim Händler seines Vertrauens erwerben kann. Der Stratos dagegen ähnelte nichts, was man bei Lancia – oder woanders – hätte kaufen können. Stimmt, eine Mindeststückzahl von 400 musste für die Rallye- WM-Homologation gebaut werden, aber für die Lancia- Händler, die einen ‚Köder‘ benötigten, der die Kundschaft in die Showrooms lockt, waren solche Mengen alles andere als erfreulich. 1970 stand das Beta Coupé in den Startlöchern. Für Lancia ein Volumen-Modell und obschon eine Rallye-Version entwickelt wurde, die neben dem Stratos an den Start gehen sollte, floss der Löwenanteil des Lancia-Motorsport-Budgets in den Keil mit den Klappscheinwerfern und dem Ferrari-Herz. Der Stratos schuldet seine Existenz einem ganzen Sturm glücklicher Zufälle: der wichtigste davon war die Verpflichtung von Cesare Fiorio als Lancias Motorsport-Direktor im Jahr 1969. Bis dahin hatte Fiorio die Motorsport-Einsätze der Marke als freier Mitarbeiter geleitet. Seine Verbindungen zu Lancia ...
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