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... rief mit starker Stimme: «Ich nehme Euch zum Zeugen, Barbier, dass ich erst zu zahlen brauche, wenn mein Bart ab ist — vorläufig gedenke ich mich nicht weiter, rasieren zu lauen!» Der Gläubiger, der sich in der F^lle sah, schrie Zeter und Mordio. Aber der viel gewandtere Dichter war schon aus der Tür und verschwand im Gewirr der Gassen des alten Paris. Kollegen von der Feder. Als d'Annunzio mit seinen Freischärlern Fiume besetzt hatte, beeilte sich der Korrespondent einer dänischen Zeitung, ihn aufzusuchen, um ihm ein Interview abzunehmen. D'Annunzio aber empfing den Korrespondenten mit den Worten: «Herr Kollege, darüber schreibe ich! » „Sie schreien ja, bevor ich den Zahn überhaupt angerührt habe! „Sie stehen nämlich auf meinem Hühnerauge —" Bismarcks langjähriger Hausarzt und Freund Schweninger erlangte auf eine merkwürdige Art die Gunst des schwer zu behandelnden Fürsten. Schweninger erhielt bei seinem ersten Besuch auf seine Frage nach dem Befinden des Patienten von Bismarck keine Antwort. Der grosse Arzt erhob sich und sagte ohne Umstände: «Ich stehe gern zu Diensten, Durchlaucht, wünschen Sie jedoch behandelt zu werden, ohne dass man an Sie Fragen stellt, so täten Sie besser, den Tierarzt holen zu lassen, der sich ohne Fragen behilft.» Dichter und Arzt. Als Voltaires «Mohomot» zum ersten Male in Paris aufgeführt worden war, äusserte ein Arzt des ...
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