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... könnte, wenn ich nicht wüsste, dass Sie mich begreifen. Um Ihnen die Zeit zu kürzen, von der Sie mir schreiben, dass sie Ihnen lang werde ohne mich, will ich mit Ihnen plaudern über ein paar beschauliche Wanderungen im schönen Tessintale. Gewiss, sie waren nicht sehr anstrengend diese Stunden. Sie hätten an manchem Tage mitgehen können, ohne zu ermü- den. Sie wissen wohl, dass ich nicht mehr der Gipfelstürmer von einst bin. Die Pfade begannen mit einem leisen, gemächlichen Adagio und die Landschaft war so erfüllt von einer satten Schönheit, dass sich Ihr stadtverwöhntes Herz geweitet hätte vor der so grossen Welt. Ich will nun aber gleich nicht vergessen, dass zwischen diesen Spaziergängen eines behaglichen Schlenderns, ein hoher Berg lag, ein Dreitausender. Nun lächeln Sie für sich und denken gewiss, ob man denn so sehr hoch steigen müsse, um der schönen Erde in ihren letzten verborgenen Seelenwinkel zu sehen? Ich will es Ihnen verraten : Der Berg war der Angelpunkt der Tage, er war die Tat inmitten der Beschaulichkeit und ausserdem wollte ich wissen, ob ich noch die alte gleiche Freudigkeit am Klettern empfand. Gewiss, ich hätte nicht auf einen Gipfel steigen müssen, wenn diese Dinge nicht mitgespielt hätten. So aber gehört er mit zum Bilde, das auf sinnenden Wegen begann und auf einer hohen Spitze endete, von der ich ja alsobald wieder ...
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